WEBVTT

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Das Video Parece brutal, also in nun von deninals fictionischen Videos, die auch hinbekommen haben,

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shaped, ich versuche es nicht, das ist ganz natürlich President Donald Trump zu zeigen.

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Bei uns im Online-Labor für digitale kulturelle Bildung geht section wall media als Kulturelle Bildungs

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Raum, also sozusagen kulturelle Bildung findet nicht nur im Museum statt reduces

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sondern ganz häufig auch in der direkten Auseinandersetzung mit sozialen Medien.

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Auf Instagram, auf Facebook, auf YouTube.

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Und das gucken wir uns mit den Menschen unterschiedlicher Altersgruppen an.

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Ausgangsbasis war die Sache, dass wir oftmals sehr pauschal über soziale Medien reden,

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sagen, das hat Vorteile, Nachteile, Gefahren, aber irgendwie ist es immer noch so ein unbekannter Raum.

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Und unser Ziel ist tatsächlich zu gucken, was machen Menschen in ihrem Alltag mit sozialen Medien.

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Und deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, wir wollen nicht über Menschen in sozialen Medien forschen,

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sondern wir wollen mit denen forschen. Das heißt, wir haben einen partizipativen Forschungsansatz

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und wir laden Menschen ein, mit uns gemeinsam zu explodieren, was sie eigentlich in sozialen Medien machen.

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Ein Beispiel ist tatsächlich, es gibt immer mehr Algorithmen, auch in sozialen Medien,

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die sich mit Bilderkennung auseinandersetzen. Wie kann ich mir vorstellen, kann ich den hinter das Licht führen?

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Kann ich dem Bild präsentieren, das der Bilderkennungsalgorithmus nicht erkennt?

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Oder eine andere Aufgabe ist die Frage, alle reden darüber, dass wir uns super inszenieren in sozialen Medien,

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aber wo fängt das eigentlich genau an, die Inszenierung? Und ein Impuls, an dem wir derzeit arbeiten, ist halt die Frage,

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zeig doch mal selber, wo du Sachen inszenierst in deinem Alltag, wo fängt das an?

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Das Weckräumen von der Tasse, die noch auf dem Tisch stand?

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Was ist das, was wir mit den Jugendlichen gemeinsam reflektieren?

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Unser Anliegen ist, dass wir mit Jugendlichen gemeinsam reflektieren, was sie eigentlich, wie sie diese Kultur selbst mitproduzieren,

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weil die ja dynamisch ist. Und jedes Individuum postet nicht einfach irgendwie, sondern es nimmt immer Bezug auf schon kulturelle Formen,

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die schon existieren, aber mit jedem Beitrag entwickelt es diese kulturellen Formen auch weiter,

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das heißt, diese Kultur wird permanent mitproduziert.

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Wie forschen Sie mit den Menschen, die das Internet nutzen?

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Wir forschen ja mit den Menschen, die das Internet nutzen, das heißt, wir sind eigentlich in der Praxis,

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auch weil wir Praxispartner haben, den offenen Kanal in Kiel, die Volkshochschulen, mit denen Bibliotheken sind wir derzeit im Kontakt.

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Und diese Forschungsimpulse kann jeder und jeder schon abrufen und mitmachen?

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Genau, also die Punkte sind praktisch verfügbar und gleichzeitig versuchen wir halt auch, diese Methoden zu multiplizieren,

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also ein Ziel ist einerseits die Vielfalt in sozialen Medien sichtbar zu machen und gleichzeitig Methoden auch Medienpädagogen,

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Kunstpädagogen an die Hand zu geben, wie sie mit Schülern, mit Menschen unterschiedlicher Altersgruppen über soziale Medien ins Gespräch kommen können.

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Wie haben Sie das Portal mitgebracht?

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Wir haben unser Portal mitgebracht, das ist erreichbar unter www.digitale-kultur.online.

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Da kann man die Impulse einsehen, das heißt, man kann bisher sehen, mit welchen Impulsen, Forschungsimpulsen, andere gearbeitet haben

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und ab 30. Oktober 2019 kann man selbst mitmachen.

